Unser Service für Sie

Pflege von Obstgehölzen und Veredelungen

Bei der Pflege von Obstgehölzen scheiden sich die Geister. Vom rigorosen Rückschnitt bis hin zur vollkommenen Schnitt-Abstinenz findet man alle möglichen Meinungen zu dem Thema.
Ich orientiere mich an der Praktik, die am Kramterhof von Josef Holzer und seinem Team gelehrt wird, die allen Kriterien einer naturnahen Obstbaumwirtschaft entspricht. Diese Techniken habe ich auch in anderen Baumschulen, die sich auf den Anbau und die Pflege von Obstgehölzen spezialisiert haben wiedergefunden. Die gleichen Erziehungs- & Schnitttechniken werden auch in der 2-jährigen Ausbildung zum Obstbaumpfleger gelehrt.
Gerne können wir das in einem persönlichen Gespräch klären.

Leider habe ich schon einige alte Obstbäume gehen sehen,
bevor ich die Kunst des Veredelns erlernt habe.
Hängen auch Sie an einem Obstbaum,
der seinem Ende zu geht?
Würden auch Sie gerne dem ein oder anderen Baum
ein neues Leben schenken?
Dann können wir gerne darüber sprechen,
welche Möglichkeiten sich individuell für Sie bieten.

Falls Sie im Bereich Garten- & Landschaftsbau tätig sind und nach alten, heimischen Obstbaumarten suchen, dann wenden Sie sich gerne an uns.
In den kommenden Jahren wollen wir die Auswahl an selbst veredelten alten Obstsorten deutlich ausbauen.

Rückschnitt von Obstgehölzen

Warum sollte man Obstgehölze überhaupt schneiden?

  1. Schnitt heißt Wachstum.
    Junge Triebe können also zu besserem und stärkerem Wachstum angeregt werden.
  2. Überalterte Triebe sind anfälliger
  3. Dichter Wuchs fördert Krankheiten und bringt Ernteverluste
    Nur eine gut durchlüftete Krone, die überall gut besonnt werden kann, kann auch eine reiche Ernte hervorbringen.
  4. Die Früchte gewinnen deutlich an Qualität
  5. Der Baum bleibt länger gesund.

Veredelungen

Die Bezeichnungen wie „Holzäpfel“, „Vogelkirsche“ usw. zeigen an, dass es sich um die Wildformen der Obstbäume handelt. Durch die Genetik wird sich ein Obstbaum immer wieder in seine Wildform zurückentwickeln, wenn man ihn aus einem Samen züchtet. Daher sind die Kultur-Obstsorten allesamt veredelt.
Entweder haben sich zufällig schmackhafte oder große Früchte durch eine Mutation entwickelt, die man dann weiter veredelt – und somit bewahrt – hat, oder bestimmte Sortenmerkmale sind gezielt über Generationen gezüchtet worden. So hat sich die Süße der Äpfel im Laufe der Zeit immer weiter erhöht; Alte Apfelsorten haben in der Regel einen leicht säuerlichen Geschmack und nicht so einen hohen Zuckergehalt.

Somit handelt es sich bei dem Obst, das wir heute essen nicht um „natürliche Gebilde“, sondern es sind Kunst-Gewächse. Daher ist die Diskussion um das Beschneiden der Bäume auch so kurios, was denn nun natürlich sei und was nicht.

Die Unterlage, also der Teil des Baumes, der die Wurzel bildet bestimmt sowohl die Wuchseigenschaften des späteren Obstbaums, wie auch die Robustheit im entsprechenden Klima.
Das so genannte Edelreis, also der Teil des Baumes, der die Blüten und Früchte ausbildet bestimmt, wie das Obst später aussieht und schmeckt.
So kann man für den heimischen Garten mit langsam und niedrig wachsenden Unterlagen arbeiten, so dass ein Großteil des Baumes per Hand oder kleiner Leiter geerntet werden kann, oder man geht auf schnell und hoch wachsende Unterlagen, die 10 Meter und höher werden. Es gibt auch Buschbäume, die angebunden bzw. an einem Spalier an der Hauswand befestigt werden müssen.

Im Laufe der Jahre wollen wir unser Obstbaum-Sortiment, vor allem an alten Sorten immer weiter ausbauen.
Aktuell erstelle ich eine Übersicht der bereits veredelten Sorten. Je nach Entwicklung in diesem Jahr, können die ersten Bäume ab Herbst 2018 zum Verkauf angeboten werden.

Wenn Sie einen alten Baum zu Hause haben und einen jungen Baum aus diesem veredelt haben wollen, dann melden Sie sich bei uns.